HOLZ

HOLZ

ALTER, IN DEM VERSCHIEDENE BAUMARTEN GEFÄLLT WERDEN

ARTEN ALTER IN JAHREN
Akazie 20-60
Schwarzpappel 30
Birke, Silberpappel, Erle 40
Ahorn, Zeder, Kirsche, Bergahorn 50
Lärche, Ebenholz, Ulme, Kiefer 70-80
Tanne, Esche, Nussholz 100
Buche 100
Kastanie, Zypresse, Eichen 80-250

 

BEISPIELE DER HOLZHÄRTE

sehr hart Ebenholz, Buchsbaum, Hagedorn, Hainbuche
hart Kirsche, Ahorn, Eiche, Eibe
mittelhart Buche, Nussbaum, Kastanie, Birne, Platane, Akazie, Mahagoni, Zeder, Esche, Teak
weich Tanne, Birke, Erle, Kiefer, Fichte
sehr weich Pappel, Weide, Balsa

 

Mechanische Eigenschaften des Holzes

Das Gewicht des Holzes wird in der Rohdichte in g/cm3 Gemessen. Nach der unterschiedlichen Härte des Holzes sind auch Unterschiede in der Dichte der Zellwände und Zellräume. Wenn man das Holz durch Zusammenpressen stark verdichtet, so dass alle Poren und Zellhohlräume zusammengedrückt werden, erhält man eine Holzsubstanz mit einer Rohdichte von cca 1,5 g/cm3. Im Zustand der Lufttrockenheit (18% Wasser) der Wichte nach, unterscheidet man:

  1. Sehr leichte Hölzer (Fichte, Tanne, Balse)
  2. Leichte Hölzer (Kiefer, Lärche, Weide, Pappel, Birke)
  3. Schwere Hölzer (Akazie, Eiche, Palisander, Olive)
  4. Sehr schwere Hölzer (Eben- und Pockholz)

Die Wichte wird so berechnet, dass man das Gewicht der Holzprobe in g durch ihren Rauminhalt in cm3 teilt. Sie soll in grünem lufttrockenem oder gedarrtem Zustand (0%) ermittelt werden.

Die Härte des Holzes weist den Widerstand auf, den das Holz bei der Verarbeitung den Werkzeugen leistet. Diese ist bei den eizelnen Holzarten verschieden. Bei dem höheren Raumgewicht des Holzes, ist auch die Härte grösser. Wir unterscheiden:

  1. Sehr weiche Hölzer (Tanne, Pappel, Linde)
  2. Weiche Hölzer (Lärche, Fichte)
  3. Mittelharte Hölzer (Nussbaum, Birke)
  4. Harte Hölzer (Eiche, Esche, Eibe)
  5. Sehr harte Hölzer (Buche, Pockholz)
  6. Beinharte Hölzer (Kokosholz)

 

Die Spaltbarkeit ist der Widerstand des Holzes gegen das Eindringen keilförmiger Gegenstände in Richtung der Längsfasern.

 

Die Festigkeit des Holzes ist der Widerstand des Holzes gegen das Zerreisen, Zerdrücken und Abscheren. Die Festigkeit hängt von der Härte und Faserrichtung des Holzes ab. Man unterscheidet:

  1. Die Druckfestigkeit – bezeichnet den Widerstand des Holzes gegen das Zerdrücken
  2. Zugfestigkeit – sie ist in der Faserrichtung doppelt so groß, wie die Druckfestigkeit
  3. Die Knickfestigkeit – bezeichnet den Widerstand des Holzes gegen Zerknickung und hängt von der Länge des Holzes ab
  4. Die Beigefestigkeit – bezeichnet den Wiederstand gegen das Durchbiegen, dabei wirkt die Kraft senkrecht auf die Fasern
  5. Die Elastizität – nach dem Aufhören der Beigekraft springen elastische Hölzer gleich in die ursprüngliche Lage zurück

 

Hölzer, die beim Durchbiegen gleich brechen nennt man sprödes oder brüchiges Holz, die nicht gleich brechen nennt man zähes Holz.

 

Die Dauerhaftigkeit des Holzes wird vom Standort, Klima, Holzart, Austrocknung, Pflege und Verwendung beeinflusst.

Außer dieser Eigenschaften hat das Holz auch thermische, akustische, ästhetische und Strom nichtleitende Eigenschaften. (1)

 

(1)   Zdroj: Červínková O.,Němčina pro posluchače dř.oboru LDF MZLU v Brně, MENDLU v Brně, 1999

 

 

NAMEN VON HOLZ

 

Tschechischer Name

Abkürzung

Lateinischer Name

Englischer Name

 

Deutscher Name

 

Trnovník akát (akát bílý)

AK

Robinia pseudoacacia L.

false acacia, black locust

Robinie

Borovice lesní

BO

Pinus sylvestris L.

pine

Kiefer, Föhre

Borovice černá

BOC

Pinus nigra ARNOLD

Austrian pine, European black pine

Schwarzkiefer

Bříza bílá (syn. b. bělokorá nebo b. bradavičnatá)

BR

Betula alba L.

birch

Birke

Buk lesní

BK

Fagus sylvatica L.

beech

Buche

Douglaska tisolistá

DG

Pseudotsuga menziesii (Mirbel) Franco

Douglas fir

Douglasie

Dub letní, Dub zimní

DB

Quercus robur L., Q. petraea Liebl.

oak

Eiche

Habr obecný

HB

Carpinus betulus L.

hornbeam

Hainbuche

Jalovec obecný (případně j. viržínský aj.čínský)

JAL

Juniperus communis L. (případně J. virginiana a J. chinensis)

juniper

Wacholder

Jasan ztepilý

JS

Fraxinus excelsior L.

ash

Eshe

Javor klen, Javor mléč

KL, JV

Acer pseudoplatanus L., A. platanoides L.

maple

Ahorn

Jedle bělokorá

JD

Abies alba Mill.

fir

Tanne

Jilm horský, Jilm vaz, Jilm habrolistý

JL

Ulmus montana Stok., U. laevis Pall., U. carpinifolia Gled.

elm

Ulme

Lípa srdčitá, Lípa velkolistá

LP

Tilia cordata Mill., T. platyphylla Scop.

basswood, lime

Linde

Modřín opadavý

MD

Larix decidua Mill.

larch

Lärche

Olše lepkavá, Olše šedá

OL, OLS

Alnus glutinosa Gaertn., A. incana Moench.

alder

Erle

Ořešák královský

OR

Juglans regia L.

common walnut

Walnussbaum

Smrk ztepilý

SM

Picea abies (L.) Karsten

 

spruce

Fichte

Švestka domácí

Prunus domestica L.

plum

Pflaume

Tis červený

TS

Taxus baccata L.

yew

Eibe

Topol černý, topol bílý, topol osika

TPC, TP, OS

Populus nigra L., P. alba L., P. tremula L.

poplar

Pappel

Třešeň ptačí

TR

Cerasus avium (L.) Moench.

cherry tree

Kirschbaum

Borovice vejmutovka

VJ

Pinus strobus L.

Eastern white pine, Weymouth pine

Weymouthskiefer, Strobe

Vrba bílá, vrba křehká

VR

Salix alba L., S. fragilis L.

Willow

Weide

 

Quelle: ZEIDLER, A., LEXIKON DŘEVA, ČESKÁ ZEMĚDĚLSKÁ UNIVERZITA V PRAZE, FAKULTA LESNICKÁ A DŘEVAŘSKÁ, 2012